Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag an das Flensburger Info-Blog!

Jörg Pepmeyer bei der Recherche für das AKOPOL-Blog am Flensburger Bahnhofswald.

Am 31. Oktober 2020 feiert das Flensburger Info-Blog AKOPOL – https://akopol.wordpress.com/ – seinen 10. Geburtstag. Im Interview erzählt Herausgeber Jörg Pepmeyer, was das Ziel seines Flensburger News-Angebotes ist und wie es dazu kam.

Herr Pepmeyer, das Flensburger Info-Blog “AKOPOL” feiert am 31. Oktober 10. Geburtstag. Und ist ganz schön groß geworden: An die 900 Interessierte haben inzwischen die regelmäßigen Nachrichten aus Flensburg abonniert!

Ja, darüber freue ich mich sehr! Wer das Blog abonniert hat, bekommt regelmäßig die neuen Beiträge per Mail in sein Postfach geschickt: Pressemeldungen aus Politik und Vereinen, Veranstaltungsankündigungen und -berichte und aktuelle Ereignisse – kurz alles, was in der Flensburger Stadtgesellschaft so passiert. Die Zahl der Abonnenten wächst stetig, weil sich viele Menschen für diese Informationen interessieren.

Dokumentation und Archiv der Flensburger Stadtgesellschaft

Inzwischen gibt es das Blog seit 10 Jahren. Im Lauf der Zeit ist so ein riesiges Archiv entstanden. Kaum ein Ereignis in Flensburg, das dort nicht dokumentiert ist.

Ein  Rückblick: 2003 ging es mit einem wöchentlichen Newsletter los, versandt vom Arbeitskreis Kommunalpolitik, kurz AKOPOL. Dieser Arbeitskreis engagierter Bürger:innen hatte sich im Jahr zuvor gegründet. Anlass war damals u.a. die Absicht der Stadt Flensburg, die Stadtwerke an einen US-Investor zu verleasen. Eine tolle Geschäftsidee, dachte man. Andere Städte bereuen das inzwischen.
Das konnte verhindert werden und die Stadtwerke gehören nach wie vor der Stadt Flensburg. Von 2010-2013 war der Arbeitskreis in der Flensburger Ratsversammlung vertreten. Inzwischen ist daraus ein Diskussions- und Informationsnetzwerk geworden und aus dem Newsletter das Flensburger Info-Blog.

Tagespresse spiegelt Meinungsspektrum nicht wieder

Das ist ja eigentlich eine Funktion, die eine Tageszeitung erfüllt.

Tatsächlich gibt es in Flensburg ja sogar zwei Tageszeitungen, Flensborg Avis für die Dänisch-Sprachigen und das Flensburger Tageblatt. Doch wenn man die Auflage betrachtet, hat höchstens ein Viertel der Flensburger Bevölkerung eine der Tageszeitungen abonniert.

Gleichzeitig fühlen sich viele Menschen durch die Berichterstattung nicht genügend informiert. Das bestehende Meinungsspektrum wird dort nicht gespiegelt. Vereine und Gruppen klagen immer wieder darüber, dass in der Tagespresse beispielsweise Veranstaltungshinweise nicht weitergegeben werden und auch größere Aktivitäten sich in der Berichterstattung nicht wiederfinden.

Selbstverständlich ist das auch eine Frage der Ökonomie: Der Schleswig-holsteinische Zeitungsverlag ist ein wirtschaftliche Unternehmen und muss entsprechend agieren. Dass Zahlschranken bestehen, ist aus dieser Perspektive nachvollziehbar. Gleichzeitig hindert das viele daran, sich lokale Informationen zu beschaffen.

Beiträge willkommen!

Und bei Ihnen ist das anders?

Das Ziel des Flensburger Info-Blogs ist es, Nachrichten aus der Stadtgesellschaft umfänglich wiederzugeben. Wir sind ein Serviceangebot. Wenn eine Mitteilung hereinkommt (siehe unten), redigiere ich den Text ggf. kurz nach, ergänze vielleicht ein passendes Foto. Die Nachricht bleibt im Wesentlichen unverändert. Dadurch sind die Berichte nicht immer objektiv und unparteiisch, aber sie sind vielfältig und authentisch. Das ist auch das Ziel: Die vielen Facetten der Flensburger Stadtgesellschaft zu zeigen.

Um den freien Zugang zu Informationen zu ermöglichen, ist das alles kostenlos und ohne Registrierungszwang. Das Info-Blog ist frei von wirtschaftlichen oder politischen Abhängigkeiten. Ich selbst bemühe mich nicht um ein Mandat und gehöre keiner Partei oder Wählervereinigung an.

Ehrenamtliches Projekt im Dienst der Stadtgesellschaft

Wie finanziert sich das Blog denn, wer leistet das alles?

Das Flensburger Info-Blog erzielt keine Einnahmen, es ist ein rein ehrenamtliches Projekt, das ich mir zu meiner Aufgabe gemacht habe. Ich möchte es ermöglichen, dass sich die Menschen in Flensburg über öffentliche, kulturelle und politische Belange informieren, über Entscheidungen diskutieren und an politischen Prozessen teilnehmen können. Informationsmedien sind tragender Bestandteil unserer Demokratie. Dazu will ich beitragen.

Pro Tag arbeite ich etwa 4-5 Stunden an dem Blog. Das kann ich leisten, weil ich eine Rente beziehe. Um die Beiträge ansprechend zu gestalten, habe ich mir auch zum Ziel gesetzt, alle mit passenden Fotos zu illustrieren. Und dann nimmt natürlich der Austausch mit anderen viel Zeit in Anspruch, wenn es z.B. Nachfragen gibt usw. Wenn ich selbst Berichte verfasse, kommt die Zeit für die Recherche dazu. Kurz: Es ist mindestens eine Halbtagsstelle, eigentlich mehr.

Wie kann man Sie unterstützen? Haben Sie vielleicht einen Weihnachtswunsch?

Sie können mich einerseits inhaltlich unterstützen: Gerne veröffentliche ich Beiträge und Pressemeldungen, das ist die Aufgabe des Flensburger Info-Blogs. Es erleichtert mir die Arbeit, wenn diese informativ und anschaulich formuliert und gern auch schon mit Bildern versehen sind. Auch Videos können übrigens eingestellt werden. Schicken Sie Ihr Material einfach an die Mailadresse akopol@gmx.de.

Weihnachtswunsch: Digitale Kamera mit Wechselobjektiven

Mein Weihnachtswunsch wäre eine digitale Fotokamera mit Wechselobjektiven, um qualitativ hochwertigere Fotos zu machen. Wer das Flensburger Info-Blog mit einer Spende dafür unterstützen will, würde mir eine große Freude machen. In einiger Zeit wird auch der freie Webspace bei wordpress.com aufgebraucht sein. Dann muss ich überlegen, wie die Kosten für den Provider abgedeckt werden können.

Vielen Dank Herrn Pepmeyer für sein Engagement!
Kontakt: Das Flensburger Info-Blog AKOPOL https://akopol.wordpress.com/  ist auch bei Twitter: https://twitter.com/jpepmeyer.
Mailadresse für Beiträge: akopol@gmx.de 
Nachricht an Jörg Pepmeyer: pepmeyer@gmail.com

Für Spenden:
Jörg Pepmeyer, Konto NOSPA – IBAN: DE38 2175 0000 0000 3943 27 – Verwendungszweck: AKOPOL-Blog

 

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